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GKV-Sparpaket
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Warken und Klingbeil verhandeln noch

Wenige Tage vor Beschlussfassung im Kabinett deuten sich noch Änderungen an den Plänen für eine Gesundheitsreform an. Heute werden die Verbände zu den Plänen angehört. Die Kassen warnen die Ministerin davor, sich deren Druck zu beugen.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 20.04.2026  08:40 Uhr

SPD-Gesundheitssprecher: Maximal ein Dutzend Kassen

Engelmeier kritisierte: »Dem Gesetzentwurf fehlt die Balance, denn immerhin haben die GKV-Versicherten immer geliefert und jahrelange Beitragserhöhungen ertragen.« Warken betonte, Bürgerinnen und Bürger fragten sie, ob Deutschland über 90 gesetzliche Krankenkassen brauche. Die Expertenkommission habe den Auftrag, hierzu in einem zweiten Bericht Vorschläge zu machen.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, sagte der »Bild«: »Ich sage es ganz offen: Wir brauchen keine 90 Krankenkassen. Ein halbes Dutzend bis maximal ein Dutzend große, leistungsfähige Kassen würde ausreichen.« CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte unlängst bei RTL/ntv ebenfalls gesagt, zehn Krankenkassen seien ausreichend.

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