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»Maybrit Illner«
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Warken stellt sich an die Seite der Pharmaindustrie

In der ZDF-Talkshow »Maybrit Illner« hat Gesundheitsministerin Nina Warken ihr Beitragssatzstabilisierungsgesetz verteidigt und dabei insbesondere ihre Entscheidung begründet, die Pharmaindustrie nicht stärker zu belasten. Dagegen stellte sich Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen), die die Attestpflicht ab dem ersten Tag auch als »Bullshit-Idee« bezeichnete.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 17.07.2026  14:30 Uhr

Psychotherapie: »Natürlich tun einzelne Maßnahmen weh«

Lang sieht die Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten als großes Problem. Langfristig sei es teurer, Psychotherapie zu kürzen, da ein großer Anteil der Langzeitkrankschreibungen auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sei, so die Allgemeinärztin Katzenstein. Die meisten Sparmaßnahmen der Bundesregierung hält die Medizinerin für vertretbar, etwa das Hautscreening. Besonders gut findet sie die Teilkrankschreibung. »Das wird vielen Menschen die Rückkehr ins Berufsleben erleichtern und nicht zu Langzeitkrankschreibungen führen.«

»Natürlich tun einzelne Maßnahmen weh«, sagte Warken mit Blick auf die Eingriffe in die Psychotherapie. Zwar sei der Bedarf in den letzten Jahren deutlich gestiegen, doch auch die Anzahl der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten habe sich um 50 Prozent erhöht und die Ausgaben hätten sich verdoppelt, ohne dass sich die Wartezeiten verbessert hätten.

»Gerade Kinder, dringende Fälle und schwere Fälle« sollen laut Warken wieder extrabudgetär vergütet werden. Die Extrabudgetierung bezeichnet ärztliche Leistungen, die außerhalb der gedeckelten Kassenbudgets (MGV) in voller Höhe und ohne mengenbedingte Kürzungen vergütet werden.

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