| Daniela Hüttemann |
| 13.08.2026 15:00 Uhr |
Die Forschenden stellten fest, dass es in den letzten Jahren eine Zunahme der gemeldeten Vergiftungen mit Pseudoephedrin-haltigen Kombipräparaten gab. »Als vorbeugende Maßnahme wäre es ratsam, dass Ärzte – insbesondere Kinderärzte – und Apotheker die Patienten besser aufklären, um das Bewusstsein für die Risiken zu schärfen«, schreiben die Pharmakologen. Auch öffentliche Plattformen könnten genutzt werden, um die Aufklärungsarbeit auszuweiten. Zudem könnten strengere Abgabevorschriften und eine sorgfältige Überprüfung auf Kontraindikationen dazu beitragen, die Häufigkeit von Pseudoephedrin-Vergiftungen zu verringern.
Insgesamt lasse sich sagen, dass Pseudoephedrin-Vergiftungen klinisch relevant sind und nicht unterschätzt werden sollten.