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Pseudoephedrin-Vergiftungen
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Vor allem Unter-Sechsjährige sind betroffen

Pseudoephedrin kommt in Kombinationspräparaten gegen Erkältung und Allergien vor, die nicht für Kinder zugelassen sind. Trotzdem betreffen die häufigsten Anfragen bei Giftinformationszentren Kinder unter sechs Jahren, zeigt eine neue Auswertung. Ärzte und Apotheker sollten mehr aufklären.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 13.08.2026  15:00 Uhr
Bei Abgabe besser aufklären, vor allem bei Kindern im Haushalt

Bei Abgabe besser aufklären, vor allem bei Kindern im Haushalt

Die Forschenden stellten fest, dass es in den letzten Jahren eine Zunahme der gemeldeten Vergiftungen mit Pseudoephedrin-haltigen Kombipräparaten gab. »Als vorbeugende Maßnahme wäre es ratsam, dass Ärzte – insbesondere Kinderärzte – und Apotheker die Patienten besser aufklären, um das Bewusstsein für die Risiken zu schärfen«, schreiben die Pharmakologen. Auch öffentliche Plattformen könnten genutzt werden, um die Aufklärungsarbeit auszuweiten. Zudem könnten strengere Abgabevorschriften und eine sorgfältige Überprüfung auf Kontraindikationen dazu beitragen, die Häufigkeit von Pseudoephedrin-Vergiftungen zu verringern.

Insgesamt lasse sich sagen, dass Pseudoephedrin-Vergiftungen klinisch relevant sind und nicht unterschätzt werden sollten.

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