Aus der Studie lässt sich jedoch nicht ableiten, warum die Werte auch im Sommer niedrig blieben. So wurde beispielsweise nicht untersucht, wie viel Zeit die Teilnehmenden tatsächlich im Freien verbrachten oder welche weiteren Faktoren ihre Vitamin-D-Versorgung beeinflussten. Über die Ursachen lassen sich anhand der Daten demnach keine sicheren Aussagen treffen.
Nach Ansicht der Forschenden könnten Menschen mit erhöhtem Risiko für eine Vitamin-D-Unterversorgung stärker in den Blick der Gesundheitsvorsorge rücken. Diskutiert werden eine bessere Aufklärung, eine gezielte Erfassung des Vitamin-D-Status und – falls medizinisch angezeigt – eine Supplementierung.