| Alexander Müller |
| 23.02.2026 16:20 Uhr |
Borchardt ist wichtig, dass die pharmazeutischen Dienstleistungen »weiterhin erbracht und verlässlich finanziert werden müssen«. Denn diese Leistungen stärkten die Arzneimitteltherapiesicherheit und entlasteten das Gesundheitssystem. »Eine temporäre Umschichtung darf nicht dazu führen, dass pDL strukturell geschwächt werden«, so Borchardt.
Ziel der Unionsfraktion sei »ein tragfähiges Gesamtpaket«. Borchardt abschließend: »Eine wirtschaftlich stabile Apothekenlandschaft, eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und eine solide Finanzierung. Darauf werden wir im parlamentarischen Verfahren konstruktiv hinarbeiten.«
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ging auf Nachfrage der PZ nicht weiter auf Kippels’ Äußerungen ein: »Die Beratungen zur Apothekenreform laufen. Diese Woche findet die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag statt. Zum Apothekenfixum hat sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mehrfach geäußert. Dazu gibt es keinen neuen Stand«, so ein Sprecher. Warken hatte im PZ-Talk »Alex’ Doppelte Dosis« fest versprochen, dass die Erhöhung des Fixums kommt.