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Wiederbelebung
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Tipps gegen die Angst vor Reanimation

Eine Herzdruckmassage kann abschrecken – Blut, Ekel und die Angst vor Fehlern spielen eine Rolle. Training und Telefonanleitung sollen Hemmungen abbauen.
AutorKontaktdpa
Datum 09.10.2026  14:30 Uhr
Unterstützung im Notfall durch die Leitstelle

Unterstützung im Notfall durch die Leitstelle

Ein anderer Ansatz setzt genau beim Notfall an: Wer die 112 wählt, kann von der Leitstelle Schritt für Schritt angeleitet werden. 2025 erhielten Ersthelfer in 38,4 Prozent der im Reanimationsregister erfassten Fälle telefonische Unterstützung. 2024 waren es 40,4 Prozent.

Nach Angaben der Bundesregierung gibt es in Deutschland zudem rund elf digitale Ersthelfer-Systeme, darunter Mobile Retter, Region der Lebensretter und KatRetter, bei denen sich Ersthelfer anmelden können. Bei einem vermuteten Herz-Kreislauf-Stillstand werden registrierte Helfer je nach System parallel zum Rettungsdienst über eine App alarmiert. Sie können dadurch schneller mit der Wiederbelebung beginnen oder in einigen Regionen auch einen Defibrillator zum Einsatzort bringen.

Dänemark gilt als Beispiel für eine langfristig ausgebaute Strategie zur Stärkung der Laienhilfe. Dazu gehören unter anderem Wiederbelebungsunterricht in Schulen und ein nationales Register öffentlich zugänglicher Defibrillatoren. Der Anteil der Fälle einer Reanimationsbehandlung durch Laien stieg laut dem dänischen Reanimationsregister von 20 Prozent im Jahr 2001 auf 77 Prozent im Jahr 2018 – also auf fast das Vierfache.

Was entscheidend ist

Training und telefonische Anleitung ergänzen sich: Schulungen stärken die Sicherheit vor dem Notfall, Leitstellen helfen im Ernstfall.

Entscheidend sei, die 112 zu wählen und sofort mit der Herzdruckmassage zu beginnen, sagte Gräsner.

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