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Angst vor Ausbreitung

Südsudan impft gegen Ebola

Die Behörden im Südsudan wollen Mitarbeiter des Gesundheitswesens gegen Ebola impfen, um ein mögliches Übergreifen der Epidemie im benachbarten Ost-Kongo zu verhindern. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation am Montag mit.
dpa
10.12.2018
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Ab dem 19. Dezember sollen vor allem Ärzte und Krankenschwestern in grenznahen Gebieten einen vielversprechenden experimentellen Impfstoff bekommen. Bislang seien für das Land 2160 Dosen des Ebola-Impfstoffs (rVSV-ZEBOV) vorgesehen. Das Nachbarland Uganda hatte bereits im November begonnen, Mitarbeiter des Gesundheitswesens vorsichtshalber zu impfen. In der östlichen Provinz Nord-Kivu im Kongo rund um die grenznahe Großstadt Beni haben sich inzwischen mindestens 494 Menschen mit dem hämorrhagischen Fieber infiziert, 283 Menschen erlagen der Krankheit. In der Region wurden dem kongolesischen Gesundheitsministerium zufolge seit August mehr als 43.000 Menschen gegen Ebola geimpft.

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