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Herzrasen, Zittern, Erröten
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Soziale Angst entsteht oft schon im Jugendalter

Nicht allen Menschen bereiten Small Talk, Menschenmengen und soziale Interaktion Freude. Einige stresst es und sie verspüren Angst. Doch es gibt Strategien, die Entspannung bringen. Ein Mediziner erklärt, was bei Sozialphobie hilft.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 27.06.2025  09:30 Uhr

Therapien sind möglich

Wenn die Angst das Leben aber stark einschränkt, ist psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll. »Niemand muss mit seiner Angst allein bleiben. Soziale Ängste sind behandelbar – der erste Schritt ist, darüber zu sprechen«, betont Häfner. Besonders bewährt habe sich die kognitive Verhaltenstherapie: »Dabei lernen Patienten, wie sie angstauslösende Gedanken ausmachen und anzweifeln und schrittweise neue Verhaltensweisen ausprobieren können.«

Gruppentherapien bieten zudem die Chance, soziale Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. In schweren Fällen kann auch eine medikamentöse Unterstützung durch einen Psychiater nützlich sein.

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