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Kampagnen-Schwerpunkte
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So kommuniziert die ABDA

Immer wieder hinterfragen Apotheker die Kommunikationsstrategien der ABDA. Warum, was, wie, wann und an wen kommuniziert wird, erklärte ABDA-Pressesprecher Benjamin Rohrer der Bremer Apothekerschaft. Alle Apotheken sind übrigens am Tag der Apotheke am 7. Juni gefragt.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 29.05.2024  16:20 Uhr

Den Tag der Apotheke für mehr Aufmerksamkeit nutzen

Die ABDA selbst suche immer wieder das Gespräch, ob mit Lauterbach, den Mitgliedern des Gesundheitsausschusses und anderen entscheidenden Politikern, zuletzt verstärkt auch wieder bei Parteitagen. Dort habe man auch die Chance, mit »fachfremden« Politikern ins Gespräch zu kommen und diese für Apothekenthemen zu sensibilisieren.

Hinzu kämen Protestaktionen, Pressekonferenzen und Kampagnen, die sich an Medien und Bevölkerung richten. Ende April seien viele Apotheken im Rahmen der Aktionswoche »Wir sehen rot« intensiv mit den Patienten über die Lage der Apotheken ins Gespräch gekommen. Rund 35.000 Menschen hätten bei der Umfrage unter www.apoliebe.de innerhalb von vier Tagen mitgemacht – allein das ist schon ein großer Erfolg und Zeichen für den Rückhalt in der Bevölkerung. Die Umfrage läuft noch bis zum 1. Juni.

Die Ergebnisse werden zum Tag der Apotheke am 7. Juni präsentiert. Dieser steht dieses Jahr unter dem Motto »Wir müssen reden. Die Apotheke.«. Dazu wird es am Vortag eine Pressekonferenz geben. Zu diesem Ereignis sind auch alle Apotheken aufgerufen, mit der Lokalpolitik zu reden, ob mit Bürgermeister, Landrätin oder Kreis-, Landtags- oder Bundestagsabgeordneten, ob in Opposition oder Regierungsverantwortung. Unterstützendes Material finden Apotheken unter www.apothekenkampagne.de; darunter einen Gesprächsleitfaden, Handouts und Vorlagen für die Lokalpresse.

Die Apotheken leisten viel – und müssen darüber sprechen

»Aus berufspolitischer Sicht ist es aber auch sehr wichtig zu zeigen, wie groß das Leistungsspektrum der Apotheken ist; das sie keine reinen Arzneimittelabgabestellen mit Beratung sind, sondern mehr für die Gesellschaft leisten können und wollen.

Beworben werden neben dem E-Rezept vor allem die pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL). Sie seien in der Fläche noch nicht so angekommen wie erhofft, sagte Rohrer. Zum einen täten ABDA und Kammern viel dafür, die Apotheken bestmöglich dabei zu unterstützen, die pDL in ihrem Alltag anbieten zu können, unter anderem mit vielfältigem Arbeits- und Informationsmaterial, Fortbildungen und Tipps & Tricks im »pDL Campus« auf der ABDA-Website.

Zum anderen sei da die Nachfrage-Seite, also die Information der Patienten, für die es seit kurzem mit www.pharmazeutische-dienstleistungen.de eine Website gibt, die laufend erweitert wird. Dort könne man beispielsweise seinen Anspruch auf die einzelnen pDL prüfen. Zudem lief im März 23-mal ein Werbespot zur besten Sendezeit im ZDF. »12,9 Millionen Erwachsene haben ihn gesehen«, nannte Rohrer die Einschaltquote. 

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