Auch über die Eingewöhnungsphase hinaus sollten Angehörige weiter präsent bleiben, so Dilk. Regelmäßige Anrufe und Besuche seien wünschenswert. »Aber es sollte mit dem eigenen Privat- und Berufsleben vereinbar sein.«
Besuche helfen nicht nur dabei, in Verbindung zu bleiben, sondern auch dabei, die Qualität der Versorgung im Blick zu behalten. Ist der Vater rasiert? Liegt Omas Zahnprothese im Mund und nicht im Badezimmer? »All das erfährt man nicht bei Anrufen«, sagt Dilk. Auch der Pflegebericht sollte einsehbar sein. Beim Verdacht auf nicht ausreichende Pflege empfiehlt die Expertin, das Gespräch mit der Stationsleitung zu suchen.