| Alexander Müller |
| 02.11.2026 09:00 Uhr |
Die Vorsitzende der Freien Apothekerschaft (FA), Daniela Hänel, fühlt sich ungerecht behandelt. Die von der Regierung in zwei Stufen umgesetzte Erhöhung des Fixums reiche nicht aus, »um die bestehenden Kosten einer Apotheke vor Ort zu decken, Personal wertschätzend zu bezahlen und Investitionen für die Umsetzung der neuen, von der Regierung übertragenen Aufgaben zu tätigen«, schreibt die Apothekerin an die NGDA. Daher widerspreche sie der Erhöhung.
Von der Politik fordert die FA in einer Stellungnahme ihrerseits eine Vergütung für die Beteiligung an Securpharm: Die Apotheken sollten pro Rx-Arzneimittel 50 Cent erhalten. Da dies bislang nicht erfolgt sei, unterstütze sie das System auch nur in bisheriger Höhe, schreibt die Inhaberin der Linda Apotheke in der Nordvorstadt in Zwickau. Notfalls will sie es auf eine juristische Klärung ankommen lassen.