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Pharmahandelskonzerne

Phoenix übernimmt weite Teile der Ex-Celesio

Phoenix-Chef Seidel: Margendruck nimmt zu

Die Akquisition finde vor dem Hintergrund hoher Wettbewerbsintensität und zunehmenden Margendrucks in der europäischen Gesundheitsbranche statt. Demografischer Wandel und wachsendes Gesundheitsbewusstsein steigerten zugleich die Nachfrage nach stationären sowie digitalen Gesundheitsdienstleistungen und -produkten. »Mit dem Ausbau unserer europäischen Präsenz stellen wir die Phoenix Group noch robuster für zukünftige ökonomische und regulatorische Marktveränderungen auf. Zudem bieten sich uns dadurch neue Möglichkeiten, die digitale Transformation des Gesundheitssektors in Europa zum Wohle der Patienten aktiv mitzugestalten«, so Seidel.

Gibt es eine kartellrechtliche Zustimmung für die Übernahme, werden beide Konzerne die Übernahmen jeweils auf Ebene der betroffenen Länder konkretisieren, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Schon jetzt ist die Phoenix europaweit in 27 Ländern tätig und hat eigenen Angaben zufolge mehr als 39.000 Beschäftigte.

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