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Mögliche Sparmaßnahmen
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Pharmaverbände warnen vor Reform der Arzneimittelvergütung

Die Finanzkommission Gesundheit diskutierte gestern über mögliche Sparmaßnahmen in der Arzneimittelvergütung. Von Seiten der Pharmaindustrie kommt scharfer Widerspruch. Schon jetzt sei die Preisgestaltung dynamisch. Außerdem sorge die Diskussion für zusätzliche wirtschaftliche Verunsicherung.
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 18.09.2026  13:45 Uhr

Neue Unsicherheit für den Standort

Auch der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) warnt vor möglichen neuen Sparmaßnahmen, insbesondere mit Blick auf den Wirtschaftsstandort. »Erst die Finanzkommission, dann das GKV-Beitragssatz-

stabilisierungsgesetz, anschließend die Arbeiten an einer Standortklausel, parallel die Diskussion über eine grundlegende Reform der Arzneimittelpreisbildung und jetzt erneut die Finanzkommission: Dieses Hin und Her schafft Unsicherheit und hat bereits erhebliche Begleitschäden für den Pharmastandort Deutschland verursacht«, so vfa-Präsident Han Steutel.

Die Bundesrepublik brauche jetzt einen verlässlichen Kurs. »Vor allem muss Deutschland den Zugang zu medizinischen Innovationen sichern. Die US-Preispolitik verschärft den internationalen Wettbewerb zusätzlich. Umso wichtiger ist es, Fehlsteuerungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes zu korrigieren und die Rahmenbedingungen so auszurichten, dass neue Therapien schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommen und Investitionen in Deutschland planbar bleiben«, sagt der vfa-Präsident.

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