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Vorgetäuschte Krankheiten
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Oft Indiz für psychische Störung

Wenn Menschen Beschwerden inszenieren, verstärken oder sogar selbst auslösen, kann dahinter eine psychische Erkrankung stecken. Experten sprechen dann von einer artifiziellen Störung. In ihrer schwersten Form ist sie auch als Münchhausen-Syndrom bekannt.
AutorKontaktdpa
Datum 29.04.2026  09:30 Uhr
Selbsthilfegruppen und Austausch mit anderen Angehörigen

Selbsthilfegruppen und Austausch mit anderen Angehörigen

Wollen Angehörige sich selbst schützen, sind Häfner zufolge Selbsthilfegruppen sinnvoll. Auch Literatur zum Thema und Austauschforen können helfen. Zudem sei es möglich, im Rahmen einer Therapie, Angehörige zu Sitzungen immer wieder einzuladen und so in die Therapie zu integrieren, erklärt Häfner.

Weitere Beratungsangebote findet man etwa auf der Internetseite des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Die Initiative bietet einen Erfahrungsaustausch mit geschulten, ehrenamtlichen Angehörigen an, unter anderem über das »SeeleFon« (0228/ 71 00 24 24).

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