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Pneumologen

Noch keine Daten zu Folgeschäden durch Covid-19

Vergleich mit SARS-CoV-1

Um das Ausmaß von Langzeitschäden von Covid-19 abzuschätzen, ist es noch zu früh. Aber wie sieht es mit der durch den eng verwandten Erreger SARS-CoV ausgelösten Lungenerkrankung aus? Bei dieser waren Langzeitfolgen laut der US-American Lung Association selten. 

Ein im Februar im Fachjournal »Nature« veröffentlichter Artikel kommt zu dem Schluss, dass die interstitiellen Lungenschäden und der Funktionsverlust der Lunge, die bei einem Teil der Patienten auftraten, in den meisten Fällen verschwanden – und zwar am stärksten in den ersten zwei Jahren nach Erkrankung. Das ergab eine Untersuchung von 71 Mitarbeitern des Beijing University People’s Hospital, 15 Jahre nachdem sie an SARS erkrankt waren.

Während im Jahr 2003 etwa 9,4 Prozent der Patienten Lungenschäden in Computertomografie-Aufnahmen aufwiesen, sank die Rate innerhalb eines Jahres auf 3,2 Prozent und blieb dann bis 2018 weitestgehend stabil (4,6 Prozent).

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