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CAR-T-Zellen
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Mit p53 zu leistungsfähigeren T-Zellen

Das Protein p53, ein bekannter Tumorsuppressor, könnte künftig dabei helfen, die Wirksamkeit von T-Zell-basierten Therapien gegen Krebs zu verbessern. Forschende haben einen möglichen Ansatz gefunden, T-Zellen mithilfe von p53 länger funktionsfähig zu machen.
AutorKontaktChristina Düll
Datum 04.11.2026  09:00 Uhr

Zwischen Aktivierung und Zelltod

Dabei war die Konzentration des Wirkstoffs entscheidend: Bei einer Konzentration von bis zu 1 µmol/l stieg die Zahl der zentralen Gedächtnis-T-Zellen, ohne dass die Gesamtzahl der lebensfähigen Zellen wesentlich zurückging. Bei höheren Konzentrationen nahm dagegen die Zahl der überlebenden T-Zellen deutlich ab. Da p53 unter anderem die Apoptose auslösen kann, könnte eine zu starke Aktivierung des Proteins auch dazu führen, dass vermehrt T-Zellen absterben.

Die Ergebnisse deuten auf einen neuen Ansatz hin, um die Wirksamkeit von T-Zell-basierten Therapien bei der Behandlung von Blutkrebs zu verbessern. Dabei könnte ein Wirkstoff wie Navtemadlin bereits während der Herstellung der Immunzellen eingesetzt werden. Eine zusätzliche genetische Veränderung der T-Zellen wäre dafür nicht nötig.

»Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass p53 neben seiner bekannten Funktion in der Krebsprävention auch eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, Immunzellen dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeit zur Bekämpfung zu erhalten«, sagt Professor Dr. Joseph Crompton in einer Pressemitteilung der UCLA. Ob sich dadurch die Wirksamkeit der Therapien im Körper von Patienten steigern lässt, müssen klinische Studien zeigen.

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