| Johanna Hauser |
| 21.04.2026 09:00 Uhr |
Die Ergebnisse sind durchaus von klinischer Relevanz. Sie zeigen, dass einfache orale Therapien bei FHA keinen Nutzen für die Patientinnen haben. Nach Angaben der Autoren werden allerdings noch ungefähr 25 Prozent der FHA-Patientinnen mit hormonellen Kontrazeptiva zum Schutz der Knochen therapiert. Hier sei ein Umdenken nötig.
Dr. Alexander Comninos, Hauptautor der Studie, plädiert dafür, das transdermale Estrogen dem Teriparatid vorzuziehen. Seien Frakturen mit verzögerter Heilung im Spiel oder die Knochendichte sehr stark abgefallen, könne Teriparatid jedoch eingesetzt werden.