| Johanna Hauser |
| 02.07.2026 11:00 Uhr |
Neben allgemeingültigen Verhaltenshinweisen bei Hitze sollten Patienten dafür sensibilisiert werden, ihre Symptome genau zu beobachten, schreibt Professor Dr. Anne-Marie Russel von der School of Nursing and Midwifery der University of Birmingham auf »The Conversation«. (Stärkere) Atemnot und Erschöpfung müssen ebenso ernst genommen werden wie Brustschmerzen, Verwirrtheit oder Ohnmacht. In diesen Fällen ist eine rasche medizinische Abklärung anzuraten.
Eine gute Vorbereitung hilft, gesundheitliche Probleme während Hitzewellen zu vermeiden. Dazu zählt ein Notfallplan bei einer Verschlechterung der Symptome, Maßnahmen zur Kühlung der Wohnung sowie Vorkehrungen für den Betrieb von Sauerstoffgeräten bei Stromausfall. Medikamente sollten wie verordnet eingenommen und eine ausreichende Sauerstoffversorgung sichergestellt werden.
Der Lungeninformationsdienst empfiehlt darüber hinaus, stark luftverschmutzte Orte, etwa viel befahrene Straßen, möglichst zu meiden und gegebenenfalls eine Mund-Nasen-Maske zu tragen.