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Ausschussvorsitzende bei Landratswahlen
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Machalet unterliegt in Stichwahl

Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Tanja Machalet (SPD), wechselt vorerst nicht in die Regionalpolitik. Bei der Stichwahl am 30. August unterlag Machalet ihrem Mitbewerber von der CDU deutlich.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 07.09.2026  09:30 Uhr

Bei der Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 hatte keiner der Bewerber die erforderliche Mehrheit erreicht. Machalet und ihr CDU-Konkurrent Klaus Lütkefedder mussten zur Stichwahl antreten, die Lütkefedder Ende August klar gewann: Im Rennen um das Amt an der Spitze der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises holte er 60,6 Prozent der Stimmen, Machalet kam auf 39,4 Prozent.

Die Neuwahl war nötig geworden, nachdem der damalige Landrat Achim Schwickert (CDU) nach seiner Ernennung zum rheinland-pfälzischen Innenminister am 18. Mai 2026 aus dem Amt des Landrats ausgeschieden war. Bei der Wahl im März war die CDU stärkste Kraft geworden.

Für die SPD ging Machalet ins Rennen. Sie ist seit Mai 2025 Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag. Ihre Kandidatur begründete sie mit ihrer Verbundenheit zur Region und dem Ziel, den Westerwald noch familienfreundlicher zu gestalten.

Im Falle eines Wahlsiegs hätte sie Mandat und Vorsitz niedergelegt. Die Regelung ihrer Nachfolge im Gesundheitsausschuss sollte erst nach der Wahl erfolgen; das Vorschlagsrecht wäre bei der SPD geblieben.

Die promovierte Volkswirtin sitzt seit 2021 im Bundestag und vertritt den Wahlkreis Montabaur. Zuvor war sie Landtagsabgeordnete mit den Schwerpunkten Gesundheit, Pflege sowie Arbeit und Soziales. Bereits 2009 kandidierte sie gegen Achim Schwickert für das Landratsamt und erreichte damals 40 Prozent der Stimmen.

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