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Nach akutem Koronarsyndrom
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Leitfaden zur LDL-Senkung

Nach einem akuten Koronarsyndrom erreichen viele Patienten den LDL-Zielwert nicht. Am Klinikum Fulda wird derzeit untersucht, inwiefern die Krankenhausapotheke durch interprofessionelle Zusammenarbeit und Entwicklung eines Praxisleitfadens das Lipidmanagement sektorenübergreifend optimieren kann.
AutorKontaktSophia von Keitz
Datum 29.10.2026  09:00 Uhr
Therapieeskalation und Nebenwirkungen

Therapieeskalation und Nebenwirkungen

Zusätzlich wird das ambulante Lipidmonitoring detailliert dargestellt: Zur Therapiekontrolle soll der LDL-Wert leitliniengerecht vier bis sechs Wochen nach jeder Therapieanpassung bestimmt werden. Bei LDL-Werten ≥ 55 mg/dl wird eine Therapieeskala­tion durch Dosissteigerung auf die maximal verträgliche Dosis oder Kombination von Statinen mit Ezetimib, Bempedoinsäure oder PCSK9-Inhibi­toren empfohlen.

Auch mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Statin-assoziierte Muskelsymptome oder Leberwerterhöhungen, deren laborchemische Kontrolle und das weitere therapeu­tische Vorgehen bei deren Auftreten werden in dem Leitfaden thematisiert.

Krankenhausapotheker können sich aktiv durch interprofessionelle Zusammenarbeit und Etablierung eines neuen Praxisleitfadens an der Verbesserung der LDL-Zielwerterreichung von ACS-Patienten beteiligen. Dadurch können beide aktuell im Lipidmanagement geltenden Ansätze »the lower the better« sowie »strike early and strike strong« bestmöglich umgesetzt werden.

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