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Gesundheitsfaktor Familienstand
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Krebsrisiko bei Unverheirateten höher

Unverheiratete Erwachsene sind laut einer US-Studie gefährdeter, an Krebs zu erkranken, als Menschen, die verheiratet sind oder waren. Forschende sehen darin einen Hinweis darauf, wie stark soziale Faktoren Gesundheitsrisiken beeinflussen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 20.05.2026  12:00 Uhr

Besseres Unterstützungsnetzwerk

Bei der Auswertung der ethnischen Zugehörigkeit stellte sich zudem heraus, dass die Krebsraten bei nie verheirateten Schwarzen Männern am höchsten waren. Verheiratete Schwarze Männer wiesen dagegen niedrigere Raten auf als verheiratete Weiße Männer. Das führt die Studie auf den schützenden Zusammenhalt dieser Gruppe zurück.

Das Fazit der Studie, die im Fachjournal »Cancer Research Communications« erschienen ist: Eine Heirat beugt Krebs nicht auf magische Weise vor. Aber es gibt einen Zusammenhang zwischen Familienstand und Krebsrisiko. Laut Autorenteam haben verheiratete Personen oft ein stärkeres Unterstützungsnetzwerk, sind wirtschaftlich stabiler aufgestellt und halten sich eher an Krebsbehandlungspläne als nicht verheiratete Erwachsene.

Als mögliche Einschränkungen der Analyse sehen sie, dass Menschen mit gesundheitsfördernden Verhaltensweisen nicht nur besser auf sich achten, sondern sozial besser integriert sind und sich daher möglicherweise auch eher entscheiden, zu heiraten.

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