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Barmer
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Kassen verteidigen Gesundheits-Sparpaket

Gegen die Sparpläne der Bundesgesundheitsministerin gibt es erhebliche Widerstände - auch aus den Ländern. Barmer-Chef Christoph Straub meint, die Länder würden den Ernst der Lage verkennen.
AutorKontaktdpa
Datum 04.06.2026  09:15 Uhr

Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gegen Kritik aus den Ländern verteidigt. »Die Bundesländer verkennen den Ernst der Lage«, sagte Barmer-Chef Christoph Straub dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Zentral wichtig für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und den Wirtschaftsstandort Deutschland sei die Rückkehr zu einer Politik, bei der sich die Ausgaben der Kassen an der Entwicklung der Einnahmen orientierten. Dazu müssten alle ihren Beitrag leisten.

Straub teilt gegen Bundesländer aus

»Das gilt auch für die Bundesländer, die notwendige Einsparungen verhindern wollen, aber selbst seit Jahren ihrer Verpflichtung zur Finanzierung der Investitionskosten von Krankenhäusern und Entlastung der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen nicht einmal im Ansatz nachkommen«, kritisierte Straub.

Gegen die Milliarden-Sparpläne der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gibt es starke Widerstände – auch aus den Ländern. Wenn der Gesetzentwurf Warkens in der nächsten Woche erstmals in den Bundesrat kommt, liegen zahlreiche Kritikpunkte von Ausschüssen der Länderkammer vor.

Gefordert wird die Streichung mehrerer Ausgabenbremsen bei Kliniken, Praxen, Apotheken und Pharmabranche. Der Hausärzteverband macht mit einer Protestaktion mobil.

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