| Alexandra Amanatidou |
| 25.07.2026 11:55 Uhr |
Mit Nina Warken hatte bislang eine Frau das Amt inne, die sich als Vorsitzende der Frauenunion die Verbesserung der Frauengesundheit besonders auf die Fahnen geschrieben hatte. Ob dieser Fokus unter Linnemann erhalten bleibt, ist noch unklar.
»Geschlechtsspezifische Unterschiede in Forschung, Diagnostik, Prävention und Versorgung müssen dauerhaft auf der politischen Agenda bleiben«, sagt Katharina Schmidtke, die Vorstandsvorsitzende vom Netzwerk Healthcare Frauen, gegenüber der PZ. »Wir erwarten vom neuen Gesundheitsminister, dass Frauengesundheit nicht als Nischenthema behandelt wird, sondern als zentraler Bestandteil einer modernen und gerechten Gesundheitsversorgung.«