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Fristverlängerung

Kammerwahl in Rheinland-Pfalz wegen Flutkatastrophe verschoben

Wegen der dramatischen Folgen der Unwetterkatastrophe verschiebt die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz ihren Wahltag für die kommende Vertreterversammlung um eine Woche. Dadurch bekommen auch Kammermitglieder, die eine Kandidatur anstreben, eine Woche länger Zeit.
Cornelia Dölger
22.07.2021  16:00 Uhr

Die Unwetterkatastrophe mit ihren verheerenden Überschwemmungen und Sturzfluten hat dramatische Folgen für viele Menschen. Es gibt Tote, Verletzte, Vermisste, viele haben ihre Existenzgrundlage verloren. Auch zahlreiche Apotheken sind beschädigt oder zerstört und derzeit nicht betriebsbereit. Die PZ hat darüber berichtet. Besonders betroffen von der Katastrophe sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Für letzteres hat die dortige Apothekerkammer nun angekündigt, dass wegen der Ausnahmelage die anstehende Kammerwahl um eine Woche verschoben wird.

Ursprünglich war der Termin zur Wahl der Vertreterversammlung der Kammer zufolge auf Montag, den 6. September, datiert. Er soll nun auf Montag, den 13. September, verlegt werden. Gleichzeitig verlängert sich damit die Frist für die Kammermitglieder, die sich zu einer Kandidatur bereit erklären wollen. Sie können eine entsprechende Erklärung nun statt bis Freitag, den 24. Juli, bis Freitag, den 30. Juli, um 24 Uhr bei der Geschäftsstelle einreichen. »Der Kammervorstand hofft, auf diesem Wege möglichst vielen von der Flutkatastrophe betroffenen Kammermitgliedern ihre Teilnahme an den Kammerwahlen zu ermöglichen«, heißt es in einer Mitteilung der Kammer.

Nach jetzigem Kenntnisstand seien im Kammerbezirk mindestens 21 Apotheken »zum Teil existenziell von der verheerenden Flutkatastrophe betroffen«, schreibt die Kammer weiter und sprach allen Betroffenen ihr tiefes Mitgefühl aus. »Das Ausmaß der Schäden, ideell wie materiell, können wir nur ansatzweise ermessen.«

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