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Asthma-Studie

Jugendliche machen häufig Fehler bei der Inhalation

Die korrekte Anwendung eines Inhalator ist nicht kinderleicht – das zeigt auch eine neue Studie aus Chicago. Viele wegen eines Asthma-Notfalls eingelieferte Kinder und Jugendliche wendeten ihren Inhalator falsch an. Besonders Jugendliche machten technische Fehler beim Inhalieren der Wirkstoffe.
Aponet (zou)
29.04.2019
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Forscher um Dr. Waheeda Samady vom Kinderkrankenhauses in Chicago und Professor für Pädiatrie an der Northwestern University Feinberg School of Medicine ließen sich von 113 Jugendlichen und Kinder, beziehungsweise Eltern zeigen, wie sie ihren Inhalator anwenden. Alle Studienteilnehmer waren als Notfall aufgrund asthmatischer Beschwerden in das Kinderkrankenhaus eingeliefert worden. Die Patienten waren zwischen zwei und 16 Jahre alt.

42 Prozent ließen demnach mindestens einen kritischen Schritt bei der Verwendung ihrer Inhalatoren zur Asthma-Behandlung aus, berichten die Studienautoren in der Fachzeitschrift »Journal of Hospital Medicine«. 18 Prozent – meist Jugendliche – ließen eine Inhalationshilfe, den Spacer, der als Abstandshalter dient, weg. Frühere Studien haben aber gezeigt, dass die Verwendung eines Abstandshalters die aufgenommene Dosis des Wirkstoffs von 34 Prozent auf 83 Prozent erhöht.

Auch wenn Jugendliche ihre Medikamente eigenständig einnehmen, sei eine weitere Kontrolle wichtig, um sicherzustellen, dass sie Inhalator und Spacer richtig anwenden, kommentiert Studienleiterin Samady. Nur so lasse sich eine optimale Asthmakontrolle erreichen. »Jugendliche denken möglicherweise, dass nur jüngere Kinder einen Spacer benötigen. Er wird jedoch auch für Erwachsene empfohlen«, betont die Kinderärztin.

Wenn die Medikamente in der richtigen Dosis eingenommen werden, können die meisten Kinder und Jugendlichen ein normales Leben führen. Eine unsachgemäße Inhalatortechnik kann hingegen das Risiko für unkontrolliertes Asthma und Krankenhausaufenthalte steigern. Im Zweifelsfall sollte man sich die richtige Anwendung vom Arzt oder Apotheker zeigen lassen.

DOI: 10.12788/jhm.3195

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