Ab Januar werden beim BPhD zahlreiche Vorstandsämter neu besetzt, sodass es zu umfassenden personellen Veränderungen kommen wird. / © BPhD
Die Veranstaltung eröffnete Anna Gommlich, Präsidentin des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD), wie der Verband kürzlich in einer Pressemitteilung berichtete. Sie betonte, wie wichtig es für Studierende sei, Hochschulpolitik mitzugestalten und das Studium weiterzuentwickeln.
Auch Dr. Ina Lucas, ABDA-Vizepräsidentin und Präsidentin der Apothekerkammer Berlin, hob die Rolle der Studierenden bei der Weiterentwicklung des Berufsstands hervor. Sie dankte dem BPhD für sein Engagement bei der Novellierung der Approbationsordnung. »Die Zukunft der Pharmazie entsteht nicht durch Verordnungen, sondern durch Menschen«, schloss sie ihr Grußwort.
Im Festvortrag »Covid - Quo vadimus?« ging Dr. Timo Niedermeyer, Professor für pharmazeutische Biologie an der FU Berlin, auf unterschätzte Risiken und Folgeerkrankungen durch Covid-19 ein. Er betonte, dass die Multisystemerkrankung den gesamten Körper betreffe und im Gesundheitssystem ernster genommen werden müsse. Zudem hob er die Bedeutung der Prävention hervor.
Neben den Plenardiskussionen gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. In Workshops erhielten die Studierenden praxisnahe Tipps für die Arbeit in Apotheke und Industrie, etwa zur Zulassung von Arzneimitteln, Plausibilitätsprüfung und Rezeptur. Zwei Soft-Skill-Trainings behandelten Gehaltsverhandlungen im Praktischen Jahr (PJ) und emotionale Intelligenz im Apothekenalltag. Beim »Clinical Skills Event« bearbeiteten die Studierenden Patientenfälle zu Diabetes mellitus und arterieller Hypertonie – kleine Preise inklusive.
Die Beauftragte für Public Health, Christiane Donat, präsentierte zudem die Ergebnisse des diesjährigen Vampire Cups – einem weltweiten Blutspendemarathon. Leipzig ging als Gewinnerfachschaft in Deutschland hervor, gefolgt von Freiburg und Bonn. Insgesamt wurden 1972 Liter Vollblut gespendet.