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BeCAT und Si-M in Berlin
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Hoffnung für bislang unheilbare Krankheiten

In Berlin-Wedding wurden heute die Forschungszentren »Berlin Center for Advanced Therapies« (BeCAT) und »Der Simulierte Mensch (Si-M) der Charité und der TU Berlin eröffnet. Dort sollen Therapien für bislang unheilbare Krankheiten erforscht und entwickelt werden.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 22.04.2026  17:00 Uhr
Realitätsnahe Nachbildung der menschlichen Biologie

Realitätsnahe Nachbildung der menschlichen Biologie

Im Forschungszentrum Si-M der TU Berlin und der Charité geht es um die realitätsnahe Nachbildung der menschlichen Biologie von molekularen Prozessen bis hin zu komplexen Geweben und Organfunktionen. Durch die Verzahnung von Ingenieurswissenschaft und Medizin sollen innovative Modelle entwickelt werden, die ein tieferes Verständnis von Krankheitsmechanismen ermöglichen und neue Ansätze für Diagnostik und Therapie eröffnen sollen. Funktionen von Organen und Geweben sollen in sogenannten »Organoid- oder »Organ-on-a-Chip«-Modellen untersucht werden. Zudem sollen öffentliche Bereiche mit Ausstellungen, Workshops und Vorträgen den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen.

»Hier wird die nächste Generation von Modellen entstehen: Präziser und näher am Menschen. Wir wollen Krankheiten in ihrer Vielfalt verstehen«, so Professorin Sina Bartfeld, Sprecherin des Si-M. Das Zenrum wolle dazu beitragen, Alternativen zu Tierversuchen zu geben. »Wir fragen uns beispielsweise: Wie reagiert menschliches Gewebe auf Infektionen? Das Haus bringt verschiedene Ebenen der Forschung zusammen«, so Bartfeld. »Unser Ziel ist, die menschliche Biologie besser zuverstehen. Was wir hier eröffnen, sind Möglichkeiten.«

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