Ein sorgsamer Umgang mit sich selbst stärkt das Herz und trägt zu einer besseren Lebensqualität bei. / © Getty Images/SewcreamStudio
Etwas für ein gesundes Herz zu tun, zahlt sich immer in mehr Lebensqualität aus. Darauf weisen die Deutsche Herzstiftung, der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände gemeinsam hin. Fünf einfache Tipps, wie man das Herz unterstützt.
Wissen Sie, wie hoch Ihr Blutdruck oder Ihre Cholesterinwerte sind? Vor allem Herzpatienten und Herzpatientinnen sollten diese Werte sowie auch den Blutzucker kennen und regelmäßig kontrollieren. Der Blutdruck etwa lässt sich zu Hause mit einem Gerät selbst überprüfen. Ansonsten geht das auch in einer Apotheke oder beim nächsten Arzttermin. Weil Früherkennung wichtig ist, sollte am besten jede und jeder diese Werte einmal checken lassen, etwa bei der nächsten ärztlichen Routineuntersuchung.
Die Devise ist: Am besten gar nicht erst anfangen, ansonsten möglichst schnell damit aufhören. So schwer ein Rauchstopp fällt, diese Aussicht kann vielleicht motivieren: Innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Aufhören sinkt das Herzinfarktrisiko um die Hälfte, heißt es von der Deutschen Herzstiftung. Sie rät Rauchern, sich ein verbindliches Ausstiegsdatum zu setzen und dann in kleinen Schritten anzufangen.
Zu viele Kilos auf der Waage belasten Herz und Kreislauf und machen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes wahrscheinlicher. Hier sind die Stellschrauben Bewegung und Ernährung.
Bewegung bedeutet nicht unbedingt: schweißtreibendes Training. Jeder Schritt im Alltag zählt. Etwa, wenn man manche Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen statt mit dem Auto.
Die Ernährung sollte ausgewogen und pflanzenbetont sein. Reduzieren Sie Zucker und stark verarbeitete Produkte. Auch ein Zuviel an Salz kann dem Herzen schaden. Stattdessen gehören Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel auf den Speiseplan.
Entscheidend ist: Fangen Sie einfach an. Suchen Sie sich Menschen, die mitmachen, denn das meiste fällt im Team leichter als allein.