Neben der nächtlichen Schlafdauer fragten die Forschenden auch nach Mittagsschlaf. 45,3 Prozent der Erwachsenen in Deutschland halten demnach mindestens einmal pro Woche einen Mittagsschlaf – die meisten ein- bis zweimal pro Woche. Jede vierte Person, die mindestens einmal pro Woche einen Mittagsschlaf hält, schläft dabei über eine Stunde. Das könnte das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Demenz und Depressionen erhöhen.
Laut dem RKI geben die Ergebnisse erste Anhaltspunkte, wie ausgeprägt die Schlafdauer verlängert ist, bis sie mit höheren gesundheitlichen Risiken einhergeht. Das RKI weist jedoch darauf hin, dass in der Befragung nicht zwischen liegenden Ruhephasen und tatsächlichem Schlaf unterschieden werden könne.