| Jennifer Evans |
| 21.10.2026 07:00 Uhr |
Besucherinnen und Besucher können durch diese Stadt wandeln und Handelsgüter entdecken. Denn dort trafen chinesische, persische, arabische und europäische Einflüsse aufeinander und machten Karakorum zu einem Mittelpunkt eines kulturellen Austauschs.
Am Ende des Rundgangs wartet eine Jurte, der zentrale Ort des nomadischen Lebens. Den großen Erfolg der Mongolen erklärt Wemhoff unter anderem damit, dass sie Waren, Menschen und Wissen über enorme Distanzen bewegten. Ihre Lebensweise ermöglichte ihnen große Flexibilität. Und niemand hätte sich um die Sicherung von Städten oder Burgen kümmern müssen, so der Kurator. »Der Angriff stand im Vordergrund.«

Gepanzerte Krieger jagen mongolische Gegner. Iran, frühes 14. Jahrhundert / © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Die Sonderausstellung »Dschingis Khan und die Welt der Mongolen« ist noch bis zum 18. April 2027 in der James-Simon-Galerie in Berlin zu sehen.