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Bundestag/Bundesrat
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Druck von allen Seiten auf Warkens Spargesetz

Das GKV-Sparpaket der schwarz-roten Koalition startet ins parlamentarische Verfahren. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bringt am Freitag ihren Entwurf in den Bundestag ein, der die Krankenkassen 2027 um mindestens 16,3 Milliarden Euro entlasten und damit höhere Zusatzbeiträge verhindern soll. Parallel befasst sich auch der Bundesrat mit den Plänen und dürfte etliche Kritikpunkte anmelden.
AutorKontaktdpa
Datum 12.06.2026  08:31 Uhr

Zahlreiche Einwände im Bundesrat

Unter den Ländern formieren sich ebenfalls Widerstände. Die Ausschüsse des Bundesrats fordern die Streichung mehrerer vorgesehener Ausgabenbremsen, insbesondere bei den Kliniken, aber auch bei Arztpraxen, Apotheken und der Pharmabranche.

Die Länderkammer stimmt am Freitag darüber ab, welche der Ausschussempfehlungen sie sich als Forderung zu eigen macht. Zum Thema reden wollen der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und gleich elf Ressortchefinnen und Ressortchefs der Länder. Möglicherweise droht dem Vorhaben sogar der Vermittlungsausschuss.

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