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Seit 2006 
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Die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe wird 20 

Die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe wird 20 Jahre alt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat die Stiftung zahlreiche Projekte zur Förderung der Arzneimittelversorgung, der pharmazeutischen Wissenschaft und des pharmazeutischen Nachwuchses unterstützt.
AutorKontaktPZ
Datum 14.07.2026  16:55 Uhr

Die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe blickt in diesem Jahr in einer Pressemitteilung auf zwei Jahrzehnte ihres Wirkens zurück. Die Stiftung ist von der westfälisch-lippischen Apothekerschaft ins Leben gerufen worden. Am 14. Juli 2006 erlangte sie durch das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die rechtliche Anerkennung als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts. Seither verfolgt sie nach eigener Aussage unverändert ihren Gründungs- und Stiftungszweck: die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem Ziel der Optimierung und Gewährleistung der Qualität der Arzneimittelversorgung.

Mit einem Stiftungskapital von anfänglich rund einer Million Euro hat die Stiftung bis heute insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro in Projektförderungen und Stipendien investiert. »Wir haben 2006 eine Stiftung gegründet, weil wir überzeugt waren: Exzellente Pharmazie braucht eine starke Förderkultur – und die müssen wir selbst schaffen«, erinnert sich Gabriele von Elsenau Overwiening, AKWL-Präsidentin und Vorstandsvorsitzende der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe.

Wissenschaft, Versorgung und Ausbildung 

Die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe verfolgt das Ziel, Projekte an den Schnittstellen von Wissenschaft, Versorgung und Ausbildung zu fördern. Dabei hat die Stiftung den Anspruch, bereits frühzeitig vielversprechende, neue Ansätze zu unterstützen.

Als Beispiel nennt die Stiftung, dass sie schon 2008 – ein Jahr nach dem ersten Aktionsplan des Bundesgesundheitsministeriums zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit – das Dissertationsprojekt »Optimierung der Versorgung geriatrischer Bewohner von Alten- und Pflegeheimen durch Pharmazeutische Betreuung« gefördert habe.  Die Forschung im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) gehöre seitdem zu den zentralen Handlungsfeldern der Stiftung. »Die Stärkung der sicheren Arzneimitteltherapie ist ein Kernaspekt des Stiftungszwecks – gerade für vulnerable Patientengruppen«, betont von Elsenau Overwiening.

Die Stiftung erklärt, dass auch die Vergabe verschiedener Stiftungspreise Teil ihrer Arbeit ist. Das Spektrum reiche von der Auszeichnung exzellenter Studienleistungen und herausragender Projektarbeiten im Rahmen der apothekerlichen Weiterbildung bis hin zu Stipendien für Studien- oder Forschungsaufenthalte im Ausland. Darüber hinaus zeichne die Stiftung mit dem Stiftungspreis für herausragende Projekte und Initiativen Apothekenteams aus, die sich mit innovativen und gesellschaftlich wirksamen Aktivitäten in ihrer Region hervortun.

Veränderung mitgestalten

Seit 2012 verleiht die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe außerdem alle zwei Jahre den Journalistenpreis für herausragende Beiträge aller Mediengattungen, die sich kritisch und differenziert mit der Arzneimittelversorgung und der Apotheke und ihrer Rolle in der Gesellschaft auseinandersetzen.

Mit Blick auf die Zukunft plant die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe, ihre Förderaktivitäten gezielt auszubauen. Im Fokus stehen unter anderem die Forschung zum Einsatz von Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz in Lehre und Patientenversorgung.

»Die Pharmazie verändert sich – und wir gestalten diese Veränderung mit. Die nächsten 20 Jahre werden zeigen, was möglich ist, wenn Wissenschaft, Praxis und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen«, so die Stiftungsvorsitzende.

 

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