| Theo Dingermann |
| 04.08.2026 12:00 Uhr |
Zwei der Übungen zwei- bis dreimal pro Woche für jeweils fünf bis zehn Minuten auzuführen, reicht bereits als Training aus. Motivierend ist es, wenn individuelle Fortschritte systematisch dokumentiert werden. Verbesserungen zeigen sich nicht nur in schnelleren Reaktionen während des Trainings, sondern vor allem in größerer Bewegungssicherheit, besserer Balance und einem gesteigerten Vertrauen in die eigene Mobilität.
Für die Präventionsmedizin ergibt sich daraus eine interessante Perspektive. Während Krafttraining seit Jahren als Standardempfehlung für ältere Menschen etabliert ist, könnte Reaktionsschnelligkeit künftig als eigenständige funktionelle Zielgröße stärker in Präventionsprogramme integriert werden. Gerade in der öffentlichen Apotheke oder in Bewegungs- und Präventionsprogrammen ließe sich dieses Konzept mit einfachen Mitteln vermitteln.