| Jennifer Evans |
| 28.10.2026 17:00 Uhr |
Doch das biologische Exportgut wirft laut Adrian auch Fragen auf: Wie viele Nachkommen darf ein einzelner Spender zeugen oder wie viel Auswahl ist bei der Spenderwahl ethisch vertretbar? Für Aufsehen sorgte ihren Angaben zufolge zuletzt ein Fall eines dänischen Spenders, der unwissentlich eine krebsauslösende Mutation weitergegeben hatte. Sein Sperma erhielten rund 200 Kinder aus mehreren europäischen Ländern. Einige von ihnen erkrankten später an Krebs, manche starben.
Ein weiteres Problem: Der zunehmende Einsatz von DNA-Tests macht es schwierig, in dem Business Anonymität zu wahren. Außerdem fordern immer mehr Spenderkinder, Kenntnis von ihrer genetischen Herkunft zu bekommen. Die Diskussionen rund um das Thema bleiben jedenfalls dynamisch.