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»Tief erschüttert«
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CSD: Kammer Berlin informiert über Anlaufstellen

Die Apothekerkammer Berlin zeigt sich nach dem Anschlag beim Berliner CSD tief betroffen und weist auf Anlauf- und Beratungsstellen zu psychosozialen Hilfsangeboten hin.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 28.07.2026  13:30 Uhr

Die Kammer stehe voller Anteilnahme und solidarisch an der Seite der unmittelbar und mittelbar Betroffenen des Anschlags beim Berliner CSD, wie sie in einem Schreiben mitteilte. »Der brutale Anschlag auf friedlich demonstrierende Menschen beim CSD am 25. Juli 2026 hat uns tief erschüttert. Die Apothekerkammer Berlin steht für Vielfalt, Freiheit, Toleranz und Akzeptanz.«

Die Kammer bittet die Apotheken um Mithilfe, Informationen zu Anlauf- und Beratungsstellen für Hilfsangebote in der psychosozialen Betreuung von Betroffenen zu teilen. Die Berliner Apothekerinnen und Apotheker genießen laut Kammer ein besonderes Vertrauen und können durch entsprechende Weiterleitung an Hilfsangebote unmittelbar und mittelbar notfallbetroffenen Personen wirkungsvoll helfen.

»Nutzen Sie Ihre Lotsenfunktion und helfen Sie durch die Weitergabe der vorstehenden Kontaktmöglichkeiten!«, heißt es weiter. »Bitte achten Sie auch darauf, sensibel mit der Anrede von allen hilfesuchenden Personen umzugehen und diese noch einmal zu fragen, wie sie angesprochen werden wollen. Hier geht es vor allem um die Pronomina.«

Der Landesbeauftragte für psychosoziale Notfallversorgung habe die Kammer aus aktuellem Anlass gebeten, zur Unterstützung bei der Vermittlung von Patientinnen und Patienten sowie Hilfesuchenden an professionelle Hilfsstrukturen noch einmal auf die nachstehenden Kontakte hinzuweisen:

Weitere Informationen und Anlaufstellen für Betroffene des Angriffs vom 25. Juli 2026 sind auf der Website der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz oder auf der Seite der Psychotherapeutenkammer Berlin zu finden.

Aushang gegen Hass und Gewalt

Nach den Geschehnissen auf dem Berliner CSD zeigten bereits die Ahorn-Apotheke und die Süd-Apotheke in Frankfurt am Main ein Zeichen für Menschlichkeit und Vielfalt: Mit einem gemeinsam entworfenen Aushang positionieren sie sich gegen Hass und Gewalt.

Auch der Pharmakonzern Bayer äußerte große Betroffenheit und schrieb gestern in einem Instagram-Post: »Die Ereignisse am Samstagabend beim Berliner CSD haben uns tief erschüttert. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.«

Und weiter hieß es: »Dass das #TeamBayer in diesem Jahr beim CSD in Weimar, Köln und Berlin dabei war, war ein bewusstes Zeichen für Offenheit, Respekt und eine vielfältige, demokratische Gesellschaft. Sichtbarkeit, Solidarität und Zusammenhalt - Dafür stehen wir ein!«

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