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Industrie entlasten
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Bundesrat empfiehlt Überarbeitung von KARL-Richtlinie

Die Fachausschüsse des Bundesrats haben am vergangenen Freitag eine grundlegende Überarbeitung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie beschlossen. Nach Ansicht der Länderkammer gefährden die Regelungen die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 30.03.2026  17:30 Uhr

Pharma Deutschland begrüßt Bundesrat-Empfehlung

Der Verband Pharma Deutschland begrüßt die im Bundesrat beschlossene Empfehlung der Fachausschüsse, die Richtlinie grundlegend zu überarbeiten. Initiator sei das Wirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein gewesen.

Aus Sicht des Verbandes setzt die Länderkammer damit ein deutliches Zeichen, dass die erheblichen Risiken der Richtlinie für den Pharmastandort Europa und die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung politisch nicht länger ignoriert werden.

Die Empfehlung unterstreiche, dass die Kommunalabwasserrichtlinie die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmaindustrie gefährdet. »Jetzt macht auch der Bundesrat klar, dass Arzneimittelversorgung und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmaindustrie nicht die Leidtragenden einer schlecht gemachten Umweltregelung werden dürfen«, erklärte Vorstandsvorsitzender Jörg Wieczorek. »Deshalb betrachten wir diese Stellungnahme als wichtigen Schritt, um die Kommunalabwasserrichtlinie an die Ziele des EU-Pharmapakets, des Critical Medicines Acts und der europäischen Wettbewerbsagenda anzupassen.«

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