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Vibrionen
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Bislang 17 Infektionen und zwei Todesfälle

Die Saison für Vibrionen sei dieses Jahr früh gestartet, teilte das RKI mit. Die Fallzahl liege aktuell bereits deutlich höher als in den Vorjahren. Was man beim Baden beachten sollte.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 29.07.2026  10:30 Uhr
Datum Aktualisiert am 03.08.2026  14:15 Uhr

Klimawandel verlängert Vibrionen-Saison

»Der Zustand der Nord- und Ostsee ist ernst«, teilte das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BUKNS) am 3. August mit. Die Nordsee sei 2025 so warm wie nie gewesen, die Ostsee am zweitwärmsten. Steigende Wassertemperaturen begünstigten dort die Ausbreitung von Vibrionen; der Klimawandel verlängere die Vibrionen-Saison.

Doch auch hohe Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft und ein schlechter ökologischer Zustand der Meere wirkten sich hier negativ aus. Die Folgen seien Algenblüten, Sauerstoffmangel und sogenannte Todeszonen am Meeresboden. »Weniger Düngung – gerade in der Nähe von Küsten – ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um die Menschen und Meere besser zu schützen«, so das Umweltministerium.

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