»Der Zustand der Nord- und Ostsee ist ernst«, teilte das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BUKNS) am 3. August mit. Die Nordsee sei 2025 so warm wie nie gewesen, die Ostsee am zweitwärmsten. Steigende Wassertemperaturen begünstigten dort die Ausbreitung von Vibrionen; der Klimawandel verlängere die Vibrionen-Saison.
Doch auch hohe Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft und ein schlechter ökologischer Zustand der Meere wirkten sich hier negativ aus. Die Folgen seien Algenblüten, Sauerstoffmangel und sogenannte Todeszonen am Meeresboden. »Weniger Düngung – gerade in der Nähe von Küsten – ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um die Menschen und Meere besser zu schützen«, so das Umweltministerium.