Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet teils Temperaturen an die 40 Grad. Im Westen und Südwesten klettern die Temperaturen am Freitag laut DWD oftmals auf über 35 Grad, in der Spitze auf 38 Grad. »Auch in den übrigen Landesteilen wird die 30-Grad-Marke geknackt, nur an den Küsten ist es etwas kühler«, sagt Meteorologe Fabian Chow.
Denn die Hitze hält auch am Samstag zunächst an, dann sind vom Oberrhein bis in die Lausitz laut Vorhersage in der Spitze erneut bis 38 Grad wahrscheinlich. Immerhin: Aus Nordwesten sollen dichte Wolken aufziehen, die einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter mit sich bringen. Gebietsweise würden die Temperaturen unter 30 Grad bleiben, an der Nordseeküste sogar bei etwa 23 Grad liegen.
Der Sonntag markiert das Ende dieser recht kurzen Hitze, im Süden und Südosten werden noch teils über 30 Grad erreicht, ansonsten ist es deutlich gemäßigter«, erklärt Chow. Gebietsweise bringe diese auch den herbeigesehnten Regen – auch Blitz und Donner seien mit von der Partie. Aber: »Obwohl die Luftmasse durchaus Unwetterpotenzial birgt, tendieren die derzeitigen Modellprognosen wohl nicht zu einer großflächigen Schwergewitterlage, sodass die Hitze ohne großen Knall endet.«
Derzeit wird über eine Änderung des Grundgesetzes debattiert, die den Umgang mit Hitzephasen und ihren Folgen zu einer gemeinsamen Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen machen würde. Bundesumweltminister Carsten Schneider will dem Bund mehr Handlungsspielraum beim Umgang mit steigenden Temperaturen verschaffen.