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Allergen‑Immuntherapie
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Behörde bewertet aluminiumhaltige Adjuvanzien als sicher

Die Sicherheit aluminiumhaltiger Adjuvanzien in Therapieallergenen zur Hyposensibilisierung steht immer wieder in der Diskussion. Das Paul‑Ehrlich‑Institut (PEI) hat den aktuellen Wissensstand zusammengefasst und bewertet den Nutzen und mögliche Risiken.
AutorKontaktPZ
Datum 05.05.2026  09:00 Uhr

Besondere Vorsicht in Einzelfällen

Für zwei spezielle Situationen weisen die Modellrechnungen auf mögliche erhöhte Aluminiumwerte im Knochen hin, die über den Normbereich hinausgehen und langfristig die Knochengesundheit beeinflussen könnten. Betroffen sein könnten Patientinnen und Patienten,

  • die gleichzeitig mit mehreren Allergenpräparaten behandelt werden und/oder
  • die eine sehr langfristige bis lebenslange Therapie erhalten, wie es in Einzelfällen bei Insektengiftallergien vorkommt.

Das PEI empfiehlt, in solchen Fällen das Risiko einer erhöhten Aluminiumbelastung vor Therapieentscheidungen neu zu bewerten. Laut Modell sinken die Aluminiumkonzentrationen in Plasma und Knochen etwa fünf bis zehn Jahre nach Ende der AIT wieder auf die Ausgangswerte ab.

Daten bestätigen gute Verträglichkeit

Zusätzlich hat das PEI Pharmakovigilanzdaten aus Deutschland für den Zeitraum von 1986 bis 2025 ausgewertet. Schwere systemische Nebenwirkungen mit Bezug zu Aluminium wurden nicht beobachtet. Ebenso fanden sich keine Hinweise auf typische aluminiumassoziierte Toxizitäten wie neurologische Störungen, Anämien oder Knochenschäden.

Gemeldet wurden überwiegend lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, etwa Granulome. Diese treten insgesamt jedoch selten auf.

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