Bayer investiert 2,2 Milliarden US-Dollar in einen neuen Produktionsstandort im US-Bundesstaat Ohio. / © Foto: Bayer AG
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will 2,2 Milliarden US-Dollar (1,95 Milliarden Euro) in einen neuen Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten investieren. Dadurch werden in New Albany im US-Bundesstaat Ohio voraussichtlich rund 600 hoch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen, wie das Unternehmen mitteilte. Dort soll die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Fertigarzneimitteln an einem Standort vereint werden.
»Für Bayer sind die Vereinigten Staaten seit langem ein wichtiger Produktionsstandort und bedeutendes Innovationszentrum«, sagte Konzernchef Bill Anderson. »Am neuen Standort bringen wir Produktionskompetenz und qualifizierte Fachkräfte zusammen, um Patienten in den Vereinigten Staaten und weltweit mit innovativen, hochwertigen Arzneimitteln zu versorgen.«
Zuletzt verglich Christian Lauterbach, Managing Director von Bayer Vital, die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) mit der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Lauterbach zufolge ist die FDA schneller und mutiger bei der Entwicklung von Programmen für neue Medikamente.
Bayer hat in den vergangenen fünf Jahren mehr als sieben Milliarden Dollar in Pharma-Forschung und -Entwicklung sowie Produktion in den USA investiert.