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E-Medikationsplan
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Bald kann die ePA mehr

Seit genau einem Jahr ist die ePA-Nutzung für alle Apotheken verpflichtend. Bislang sehen Apotheken nur die Medikationsliste. Bald lässt sich daraus ein Medikationsplan mit Dosierangaben generieren und OTC-Abgaben und Papierrezepte lassen sich ergänzen.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 01.10.2026  18:00 Uhr

eML hilft bei Abgabe von Dauermedikation ohne Rezept

Die eML sei jetzt schon hilfreich, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, gerade bei Patienten, die (noch) nicht zu den Stammkunden zählen. Die eML hilft auch bei der neuen Abgabemöglichkeit nach §48a Arzneimittelgesetz, einer Abgabe Rx-pflichtiger Medikamente ohne Rezept in dringenden Fällen auf Selbstzahlerbasis und in der kleinsten vorrätigen Packungsgröße für die Anschlussversorgung, sofern ein Beleg vorliegt, dass der Patient das Medikament bereits seit mindestens drei Quartalen verordnet bekommen hat. Dieser Beleg kann die eML sein.

Auch wenn die Einrichtung der eigenen ePA nicht ganz einfach ist, rät Eickhoff allen Apothekerinnen und Apothekern, sich einmal damit zu befassen, um auch die Patientenseite zu sehen. Bislang hätten nur 3,6 Prozent der GKV-Versicherten eine ePA-App ihrer Krankenkasse auf dem Smartphone. »Mehr Daten bedeuten mehr Arbeit und Verantwortung, aber auch mehr Chancen für uns«, so Eickhoffs Fazit. »Im Moment sind zwar noch viele Fragen offen, doch können wir uns trotz aller Vorbehalte darauf freuen.«

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