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Neuer Präsident der Krebshilfe

24.11.2009
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Neuer Präsident der Krebshilfe

dpa / Der Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen ist neuer Präsident der Deutschen Krebshilfe. Der 73 Jahre alte Nobelpreisträger löst damit Dagmar Schipanski ab, deren Amtszeit zum Jahresende abläuft, wie die Deutsche Krebshilfe in Bonn und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg mitteilten. Zur Hausen bezeichnete seine Wahl als Chance, die Wahrnehmung der Krebshilfe in der Öffentlichkeit zu festigen, damit Kranke gut versorgt werden könnten. Schipanski war knapp zehn Jahre lang Präsidentin der Organisation. Zur Hausen erhielt 2008 den Nobelpreis für Medizin. Er hatte entdeckt, dass Gebärmutterhalskrebs durch die Infektion mit humanen Papillomaviren ausgelöst wird und einen Impfstoff entwickelt. Bis 2003 war zur Hausen Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. /

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