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Pharmafirmen legen Zuwendungen offen

11.11.2015
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dpa / Die Pharmaindustrie will vom kommenden Jahr an offenlegen, welche Zuwendungen sie Ärzten zukommen lässt. 2016 beginne die »heiße Phase« der Transparenz-Initiative, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (vfa), Birgit Fischer, am Montag in Berlin.

Dann solle im Internet durch die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) nachvollziehbar sein, welches der an der Initiative beteiligten Unternehmen welchem Arzt welche Zuwendungen gegeben habe. Die Pharmaunternehmen seien verpflichtet, ihre Zuwendungen zu veröffentlichen. Die Beteiligung der Ärzte sei jedoch freiwillig. Wenn Ärzte anonym bleiben wollten, würden vonseiten der Firmen die Zuwendungen nur als Sammelangaben offengelegt. Verstoße ein Unternehmen gegen den Kodex, drohten Strafen zwischen 5000 und 200 000 Euro, erläuterte FSA-Geschäftsführer Holger Diener.

 

Das Geld solle an gemeinnützige Einrichtungen gehen. Gemeldet werden können vermeintliche Verstöße sowohl von den Unternehmen untereinander als auch von Ärzten, Patienten und anonym. /

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