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16.11.2010
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Stada verliert in Deutschland

 

PZ / Der deutsche Generikahersteller Stada rutscht aufgrund von Sondereffekten im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs in rote Zahlen. Während die Bedingungen auf dem deutschen Markt aufgrund von Rabattverträgen unverändert schlecht seien, habe das Unternehmen weiterhin mit dem Zahlungsausfall serbischer Großhändler zu kämpfen sowie mit Sondereffekten aufgrund von Umstrukturierungen, teilte Stada vorige Woche mit. Der Konzernumsatz der ersten neun Monate dieses Geschäftsjahrs stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 1177,8 Millionen Euro. Der Konzerngewinn sank dagegen um 46 Prozent auf 38,8 Millionen Euro. Das gerade abgeschlossene dritte Quartal hat daran einen Anteil von minus 11,2 Millionen Euro. Der Gewinnrückgang sei den genannten Sondereffekten in Höhe von 63,1 Millionen Euro vor Steuern geschuldet.

 

Genussscheine aufgelegt

 

PZ / Die Dermapharm AG aus Grünwald bei München will expandieren. Hierfür legt sie Genussscheine in Höhe von 20 Millionen Euro mit einer Mindestzeichnung von 5000 Euro und einer festen Laufzeit von sieben Jahren auf. Die Rendite soll 10 Prozent fest und eine erfolgsabhängige zusätzliche Verzinsung von 2 Prozent betragen. Zur Dermapharm AG gehören unter anderem die Mibe GmbH, Cancernova GmbH und die Diedenhofen Vertriebs GmbH.

 

Sanofi mit Kosmetiklinie

 

PZ / Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis will mit einer eigenen Kosmetikserie aus Hyaluronsäure-Produkten im Apothekenmarkt Fuß fassen. Das Hydrogel »Viscontour Serum« soll den Start machen. Bisher vertrieb Sanofi das Viscontour-Gel bloß als Medizinprodukt zur Wundheilung. Mitte nächsten Jahres sollen eine Tagescreme mit einem UV-Schutz und eine Nachtcreme hinzukommen. Insgesamt will Sanofi-Aventis rund 4000 Apotheken mit kosmetischem Schwerpunkt als Kunden gewinnen.

 

60 000 neue Gesundheitsjobs

 

PZ / Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) glaubt, dass im nächsten Jahr 60 000 neue Arbeitsplätze in der Gesundheitsbranche entstehen könnten. Der Grund dafür seien vor allem die Privatausgaben der Bürger für ihre Gesundheit, teilte der DIHK nach einem Treffen mit Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in Berlin mit. Konkret geht es zum Beispiel um Ausgaben für Gesundheitstourismus, Wellness, gesundheitsbezogene Sport- und Freizeitangebote, Schönheitsoperationen und Massagen. /

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