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Dienst nach Vorschrift

07.10.2015  10:04 Uhr

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt drohte in seinem Lagebericht mit Dienst nach Vorschrift in deutschen Apotheken, wenn sich die Position der Krankenkassen gegenüber dem Berufsstand nicht verändere.

 

»Werden die Grenzen der beruflichen Freiheit durch die Engstirnigkeit der Controller der Krankenkassen immer enger gezogen, sind wir auch nicht mehr bereit, den Versorgungsauftrag in der bislang gewohnten Großzügigkeit zu interpretieren«, sagte Schmidt .

 

Dies sei schon als eine Art Warnung gemeint gewesen, erklärte der ABDA-Präsident im Verlauf der Hauptversammlung. »Wir tun mehr, als wir tun müssen.« Wenn die Rahmenbedingungen immer schlechter würden, sei irgendwann die Grenze der Leidens­fähigkeit der Apotheker erreicht. Man müsse eventuell diskutieren, wie dies zu konkretisieren sei. Einen entsprechenden Ad hoc-Antrag stellte die Hauptversammlung: Die Delegierten forderten den geschäftsführenden Vorstand der ABDA auf, in Abstimmung mit den Mitgliedsorganisationen einen Katalog von Maßnahmen zu erstellen, die geeignet sind, den Forderungen der Apotheker Nachdruck zu verleihen. /

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