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Pharmagroßhandel

AEP zieht erste Jahresbilanz

08.10.2014  10:22 Uhr

Von Ev Tebroke / Der Pharmahändler AEP sieht sich am Markt etabliert. Im ersten Jahr seit Geschäftsbeginn habe man bereits mehr als 1500 Kunden gewinnen können, teilte der Händler mit. Jeden Monat kämen rund 150 neue Kunden hinzu.

 

Nach Angaben der AEP-Geschäftsführer Jens Graefe und Markus Eckermann begrüßen viele Kunden, dass es eine Alternative zum bestehenden Oligopol gebe. Der Erfolg resultiere vor allem auch auf einer Anpassung der Bestellstrategie bestehender Kunden, die so die Bezugskosten optimierten, so Graefe. 

Als Grundkonzept gilt demnach: Je mehr der Kunde bestellt, desto mehr profitiert er von besonderen Konditionen. »Die AEP wird überwiegend als Basislieferant genutzt und aufgrund der guten Liefer­fähigkeit auch schon mal als Defektlieferant«, so Eckermann weiter.

 

AEP hat am 1. Oktober vergangenen Jahres den operativen Betrieb aufgenommen. Erklärtes Ziel war es dabei, im hart umkämpften Pharmagroßhandelsmarkt mit einem neuen Geschäftskonzept zu punkten. Der Pharmahändler, der das volle Apotheken-Sortiment liefert und die üblichen Services wie beispielsweise Retouren und BTM- und Kühllieferung bietet, wirbt vor allem mit Einfachheit und Transparenz bei Konditionsgestaltung und Rechnungen.

 

Das Unternehmen betreibt in Alzena­u nahe Frankfurt am Main sein Zentrallager. Die Lieferungen erfolgen einmal täglich jeweils vormittags über den Partner Trans-o-Flex. Das Logistikunternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Österreichischen Post. /

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