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Phoenix ist weiter auf Wachstumskurs

04.10.2017
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Von Cornelia Dölger / Der Pharmagroßhändler Phoenix ist im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 weiter gewachsen. Wie das Unternehmen vergangene Woche mitteilte, stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro.

 

Insbesondere in den nord- und osteuropä­ischen Märkten sowie in den Niederlanden habe man das Geschäft ausbauen können, hieß es. Die für den Pharma­großhandel ausschlaggebende sogenannte Gesamtleistung erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro.

Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verzeichnet ein Plus von 10,3 Millionen auf 212,2 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern stieg ebenfalls um 5,3 Prozent auf 88,7 Millionen Euro. »Wir rechnen für das Jahr 2017/18 mit Zuwächsen oberhalb der europäischen Pharma­märkte«, so Oliver Windholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Phoenix Group.

 

Im vergangenen Jahr hatten Phoenix sowie der Arzneimittelgroßhändler Celesio (der seit gut zwei Wochen unter dem Namen McKesson Europe firmiert) den niederländischen Pharmagroß- und -einzelhändler Mediq Apotheken Nederland übernommen. Mit diesem Zukauf soll das niederländische Joint Venture der beiden Großhändler, die Brocacef Groep, gestärkt werden. Die aktuellen Marktzuwächse in den Niederlanden seien auf eben diesen Schritt zurückzuführen, so Phoenix.

 

Und genau so soll es weitergehen: Organisches Wachstum, aber auch zielgerichtete Zukäufe sollten die Marktposition des Unternehmens weiter stärken, erklärte Windholz. »Wir gehen von einem Umsatzwachstum in nahezu allen Ländern aus, in denen wir aktiv sind.« /

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