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Weniger Frauen unter den Delegierten

24.09.2013  18:43 Uhr

Von Siegfried Löffler / Nach wie vor ist der Frauenanteil in den knapp über 21 000 deutschen Apotheken mit mehr als 70 Prozent der Beschäftigten sehr hoch. Der Anteil der Frauen an der Zahl der Delegierten des diesjährigen Apothekertags blieb aber gering. Er sank in den letzten drei Jahren von 39,2 Prozent über 38,4 auf 35,67 Prozent. Vom 18. bis 20. September beschäftigten sich genau 300 Delegierte mit 400 Stimmen in der Landeshauptstadt von Nordhein-Westfalen mit der aktuellen Gesundheitspolitik.

Am frauenfreundlichsten zeigten sich diesmal die Landesapothekerkammern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die alle fünf beziehungsweise drei Plätze mit Frauen besetzten.

 

Eine ähnliche Entscheidung traf der Sächsische Apothekerverband mit drei Frauen und einem Mann. Die Apothekerkammer Hamburg schickte fünf Frauen und einen Mann nach Düsseldorf. Die Apothekerkammer Niedersachsen nahm mit acht Frauen und sieben Männern am Deutschen Apothekertag teil.

 

War 2011 und 2012 beim Vergleich von Selbständigen zu Angestellten eine leichte Zunahme von 206:84 auf 210:87 zu beobachten, vergrößerte sich in diesem Jahr der Abstand mit 222 Selbständigen im Vergleich zu 78 Angestellten deutlich. /

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