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Nur ein Drittel der Delegierten Frauen

20.09.2017  10:26 Uhr

Von Siegfried Löffler / In Düsseldorf beschäftigten sich 311 Delegierte intensiv mit der aktuellen Gesundheitspolitik. Obwohl in deutschen Apotheken bereits seit Jahren der Frauenanteil mehr als 70 Prozent beträgt, dominieren bei den Delegierten nach wie vor Männer.

 

Ein kleiner Erfolg zumindest ist in diesem Jahr zu erkennen: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der Frauen von 109 auf 118. Er überschritt damit die Ein-Drittel-Hürde. Mit einem größeren Frauenanteil ist in naher Zukunft wohl kaum zu rechnen.

 

Erfreulich ist, dass einige der insgesamt 34 Kammern und Verbände mehr Frauen als Männer zu Delegierten wählten. Die Apotherkammern Berlin und Baden-Württemberg schickten sieben Frauen und neun Männer nach Düsseldorf. Die Apotherkammer Hamburg war mit sechs Frauen und zwei Männern vertreten. Vom Hamburger Apothekerverein kamen zwei Delegierte nach Düsseldorf. In der Statistik blieb auch diesmal die LAK Niedersachsen mit zehn Frauen und sieben Männern Spitzen­reiter. Die Parität von jeweils zwei Männern und zwei Frauen wurden vom Sächsischen Apothekerverband sowie vom LAV Sachsen-Anhalt eingehalten. Auch die LAK Thüringen folgte diesem Beispiel. Bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe sorgten bei insgesamt 22 Delegierten jeweils elf Stimmen für Ausgewogenheit. /

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