Pharmazeutische Zeitung online
Uni Marburg

Feierliche Zeugnisübergabe

15.09.2015
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Von Diana Brähler, Christina Fink, Leonie Hahne, Kerstin Maxeiner, Viktoria Sandbaumhüter, Charlene Schlichter, Marburg / Seit drei Jahren gehört es in Marburg zur Tradition, den Abschluss des Pharmaziestudiums in festlicher Atmosphäre zu feiern. Zu diesem Anlass versammelten sich Ende August 80 Absolventen in Begleitung ihrer Familien und Freunde, um ihre Urkunden in der Aula des Universitätsgebäudes entgegenzunehmen.

In der Eröffnungsrede machte Professor Dr. Carsten Culmsee darauf aufmerksam, dass die Absolventen im Studium mehr als 100 Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht haben. Damit verwies der Prodekan des Fachbereiches Pharmazie gleichzeitig auf eine nicht immer einfache Studienzeit. Neben lobenden sollten aber auch ermutigende Worte folgen, die vor allem dazu aufriefen, auf die im Studium erworbenen Fähigkeiten zu vertrauen. Kompetenzen, die in acht Semestern mehrmals erfolgreich erprobt und überprüft worden seien, befähigten die frisch gebackenen Pharmazeuten, sich aktiv und selbstbewusst an gesundheitspolitischen Diskussionen zu beteiligen.

Auf eine Reise der exotischen Art lud der Dekan des Fachbereiches, Professor Dr. Michael Keusgen, die Zuhörer mit seinem Vortrag »Heilende Landschaften« ein. Anhand von eindrucksvollen Bildern wurden die Gäste Zeugen zahlreicher Exkursionen, die Keusgen im Rahmen seiner Forschungstätigkeit im Gebiet »Heilpflanzen in Zentralasien« unternommen hatte. Während zu Beginn das fachfremde Publikum nur staunte und die ehemaligen Studenten nicht ohne Stolz Strukturformeln wiedererkannten, hatte die unterhaltsame Reise von Afghanistan über Kirgistan bis nach China bald den gesamten Saal in den Bann gezogen. Keusgen gewährte Einblicke in seine Forschung und klärte nebenbei auch Alltagsfragen wie »Warum stinkt Knoblauch?« oder »Warum sind Blumen bunt?« mithilfe von Strukturformeln auf chemisch-detaillierte Weise.

 

Mit einem Zitat von Paracelsus eröffnete Absolventin Sina Oehrle ihre Rede. »Die Dosis macht das Gift« war der Leitfaden, an dem sie zahlreiche Erinnerungen an ein erfolgreich absolviertes Studium entsponn. Den Gästen wurde anschaulich erklärt, wie man die alte Weisheit auch auf das Pharmaziestudium anwenden könne. Eine Do- sisanpassung erfolge nicht nur in Sachen Fleiß und Durchhaltevermögen, sondern habe auch die Anwesenheit während der Vorlesungen und die Freizeitgestaltung beeinflusst.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Abschlussurkunde. Diese erhielten die Absolventen zusammen mit einer Rose aus den Händen des Dekans beziehungsweise Prodekans. Die Absolventen und Gäste ließen diesen gelungenen Nachmittag anschließend mit Sekt und Fingerfood ausklingen. Das eindrucksvolle Ambiente im historischen Kreuzgang und der strahlende Sonnenschein untermalten den würdigen Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

 

Die Organisatoren danken dem Dekanat, insbesondere Frau Lorek, sowie den Firmen Phoenix Pharmahandel, Noweda, Neo Consult und Tegut für die freundliche Unterstützung. /

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